Konzise und aktualisierte Ausgabe des Hebräischen und Aramäischen Lexikons zum Alten Testament

Herausgegeben von Walter Dietrich und Samuel Arnet

Die dritte, mehrbändige Auflage des Hebräischen und Aramäischen Lexikons zum Alten Testament (HALAT) von Koehler & Baumgartner erschien zwischen 1967 und 1995. Das Werk behandelt sämtliche Lexeme aus der Hebräischen Bibel, bezieht aber auch außerbiblische Belege und antike Übersetzungen ein und bietet zudem oft ausführliche Sachdiskussionen und umfangreiche Angaben zu (seinerzeit aktueller) Fachliteratur.
Die hier vorliegende Konzise und aktualisierte Ausgabe des Hebräischen und Aramäischen Lexikons (KAHAL) basiert auf HALAT, konzentriert sich aber ganz auf die lexikographische Behandlung der biblischen Lexeme. Die etymologischen Einträge sind auf dem Stand der gegenwärtigen Semitistik neu erarbeitet. Eigennamen werden ohne Etymologie, aber in Umschrift aufgeführt.

-- Early release version

The third edition of Hebräisches und Aramäisches Lexikon zum Alten Testament (HALAT) by Koehler & Baumgartner appeared in a series of fascicles between 1967 and 1995. It deals with the lexemes of the whole Hebrew Bible, and includes citations from extra-biblical sources and the ancient versions as well as much discussion of the secondary literature then available.
The Konzise und aktualisierte Ausgabe des Hebräischen und Aramäischen Lexikons (KAHAL) is based on HALAT but it focuses on the lexicographic treatment of the biblical lexemes. The etymological material has been revised to reflect the current status of studies in comparative Semitic philology. Proper names are all now transcribed but without any proposed etymologies.

Purchase Access
Vorwort/Preface
Einleitung/Introduction
Zeichen und Abkürzungen/Symbols and Abbreviations
Semitische Konsonanten/Semitic Consonants
Verwendete Literatur/Bibliography
User Manual

Vorwort

Noch zu Lebzeiten von Johann Jakob Stamm, dem für den dritten und weitgehend auch noch den vierten Teilband verantwortlichen Bearbeiter von HALAT, reifte der Gedanke einer konzisen Version des von ihm und seinen Vorgängern, Ludwig Koehler und Walter Baumgartner, geschaffenen mehrbändigen Lexikons. Das Ziel war ein handliches und gleichwohl gründliches Lexikon, das beim Übersetzen der Hebräischen Bibel (in der Textgestalt des der Biblia Hebraica zugrundeliegenden Codex Leningradensis) zuverlässig Hilfe bietet. Bald stellte sich für das Projekt das Kürzel KAHAL ein, damals: K(urze) A(usgabe) von HAL(AT).

Zum ersten, noch von J. J. Stamm approbierten Bearbeitungsteam gehörten Hans-Peter Mathys (damals Bern, für die Etymologien), Ina Willi-Plein (damals Basel) und Walter Dietrich (Bern, für die hebraistischen Teile). Mit der Zeit kam es zu personellen Wechseln. Ina Willi-Plein zog sich aus beruflichen Gründen zurück, so dass die Verantwortung für die hebraistischen Teile größtenteils bei mir verblieb; doch überließ sie die von ihr schon geleisteten Vorarbeiten großzügig dem Projekt und bearbeitete zusätzlich noch die Präpositionen Beth, Kaph und Lamed nach Ernst Jennis Monographien, wofür ihr großer Dank gebührt.

Bei den Etymologien war alsbald klar, dass sie wegen der rasanten Entwicklung der Semitistik von Grund auf zu erneuern waren: eine Aufgabe, die von Hans-Peter Mathys an Ernst Axel Knauf (Bern) und dann an Regine Hunziker-Rodewald (jetzt Strasbourg) überging. Diese erhielt ob der Komplexität des Auftrags Verstärkung durch Viktor Golinets und Dirk Schwiderski (jetzt beide Heidelberg). Die etymologischen Basisarbeiten verteilten sich wie folgt: Buchstaben א‎‎–‎ג‎‎ sowie ח‎‎‎–‎ר‎: Golinets, ב‎‎–‎ז‎: Hunziker-Rodewald, שׂ‎‎–‎ת‎‎ und aramäischer Teil: Schwiderski. Als Koordinator und Supervisor des Etymologie-Teams fungierte Manfried Dietrich (Münster). Die Angaben zu ägyptischen Lehnwörtern kontrollierte Matthias Müller (Basel), die zu persischen Lehnwörtern Desmond Durkin-Meisterernst (Berlin). Allen Genannten sei herzlich gedankt.

Mein Mitherausgeber Samuel Arnet hat sämtliche anstehenden Arbeiten koordiniert, die nötigen Kontroll- und Korrekturdurchgänge konzipiert und ausgeführt sowie verschiedene Vereinheitlichungen vorgenommen. Für einzelne dieser Arbeitsgänge konnte er sich auf die tatkräftige Mithilfe von Liliane Blank und Daniel Meister (über einen Zeitraum von mehreren Jahren) verlassen. Intensive Korrekturlesungen und ‑arbeiten hat zudem Viktor Golinets übernommen. Bei den Korrekturen halfen auch Marianne Aegerter, Roman Häfliger-Cánepa, Sara Kipfer, Johannes Klein, Susanne Kühni, Manuel Perucchi, Franziska Pfisterer, Michael Siegrist, Melanie Werren, Tobias Zehnder und Mirja Zimmermann-Oswald. Ihnen allen gebührt aufrichtiger Dank.

Zu danken ist schließlich dem Verlag: für seine Bereitschaft, sich auf dieses Projekt einzulassen, sowie für die gezeigte Geduld und mancherlei Unterstützung in den vergangenen Jahren. Namentlich seien hervorgehoben: Hans van der Meij, Machiel Kleemans, Suzanne Mekking und besonders Pim Rietbroek.

Alle vorstehend Erwähnten wünschten mit KAHAL ein dem Studium der Hebräischen Bibel dienliches Hilfsmittel zu schaffen. Möge dieser Wunsch in Erfüllung gehen!

Bern, im Frühjahr 2013
Walter Dietrich

Einleitende Bemerkungen

Das vorliegende Lexikon KAHAL fußt auf dem großen Standardwerk HALAT. Nicht ausdrücklich genug kann auf die dort geleistete lexikographische Grundarbeit verwiesen und nicht dankbar genug derer gedacht werden, die sie erbracht haben. Wo immer in KAHAL Details vermisst werden oder Fragen offenbleiben, empfiehlt es sich, HALAT zu konsultieren. Allerdings wurden in KAHAL auch teilweise recht erhebliche Änderungen gegenüber HALAT vorgenommen. Diese sind hier zu nennen und kurz zu begründen.

1. In den hebraistischen Teilen wurde in die Grundsubstanz von HALAT vergleichsweise wenig eingegriffen. Hier war die Leitlinie maßgeblich, dass KAHAL kein neues Lexikon, sondern die konzise Form eines vorhandenen sein sollte. Der mit HALAT gesetzte Meilenstein moderner hebräischer Lexikographie sollte nicht ohne Not verändert oder verschoben werden. Freilich hatte, was hier nicht näher auszuführen ist, die Kürzung des im Verlauf seiner Entstehungszeit zunehmend ausufernden Textbestandes von HALAT durchaus ihre Tücken. Hinzu kamen weitere Aufgaben: Fehler waren zu beheben, landschaftlich geprägte oder mittlerweile nicht mehr gebräuchliche Begriffe zu ersetzen, die hebräischen Namen in Umschrift wiederzugeben, gelegentlich auch Bedeutungen von Lemmata festzulegen oder hervorzuheben. Mitunter nötigten neue Etymologien zu Eingriffen in die Struktur von Artikeln oder zur Zusammenlegung homonymer Lemmata, die bei HALAT getrennt erscheinen. Dem Streben nach einer konzisen Form musste einiges zum Opfer fallen, was manche vielleicht gern auch in KAHAL gefunden hätten, gegebenenfalls aber ja in HALAT nachschlagen können:

  • sämtliche Verweise auf und Diskussionen mit der Sekundärliteratur, die naturgemäß am stärksten Gefahr laufen, nicht mehr aktuell zu sein;
  • sämtliche Lemmata, die nicht in der Hebräischen Bibel belegt sind, sondern von den HALAT-Autoren aus Textkonjekturen erschlossen und oftmals mit eigenen Etymologien unterlegt wurden;
  • sämtliche Stellenangaben (und dazugehörige Formen), die nicht auf dem hebräischen Text basieren, sondern auf Konjekturen (wovon freilich die Qere-Lesarten, also von den Masoreten vorgeschlagene und in der Randmasora vermerkte Konjekturen, ausgenommen sind).
KAHAL ist bezüglich Konjekturvorschlägen insgesamt zurückhaltender als HALAT; wo immer möglich, wurde vom Wortlaut der Hebräischen Bibel ausgegangen. Revidiert wurde das Abkürzungssystem von HALAT (wozu bemerkt sei, dass insbesondere hier zwischen beiden Herausgebern keine volle Einmütigkeit bestand, am Ende aber eine Option bevorzugt werden musste). Selbstverständlich wurden alle »Errata«, die die Verfasser von HALAT schon selbst bemerkt und notiert hatten, eingearbeitet. Bei den Angaben »inc.« (incertum, ungewiss) und »?« ist empfohlen, einschlägige Kommentare zu Rate zu ziehen.

2. Die etymologischen Angaben zu den hebräischen Wörtern sollen den Benutzerinnen und Benutzern Hinweise zur Bedeutung und Verbreitung der Lemmata in der semitischen Sprachfamilie geben. Sie sind gegenüber HALAT neu erarbeitet worden: einerseits im Interesse einer kürzeren und übersichtlicheren Gestaltung, andererseits, um anhand der neusten Wörterbücher den aktuellen Wissensstand auf dem stark in Bewegung befindlichen Forschungsfeld der Semitistik widerzuspiegeln.

Generell blieben auch in diesem Bereich die in HALAT entwickelten Strukturen maßgebend. Allerdings wurde auf etymologische Angaben zu Eigennamen generell verzichtet. Das ist in gewisser Hinsicht bedauerlich, weil das Interesse an der Bedeutung hebräischer Namen erfahrungsgemäß recht hoch ist. Für den Verzicht sprachen aber mehrere Gründe: Namensetymologien sind erstens oft sehr unsicher und verlangen dann eine längere Diskussion; sie sind zweitens bei der konkreten Namengebung kaum immer und schon gar nicht allein ausschlaggebend gewesen; sie sind drittens für die eigentliche Textübersetzung unerheblich; und an dieser Stelle bot sich viertens eine Möglichkeit zu merklicher Kürzung von HALAT.

Die etymologischen Einträge sind nach zwei Prinzipien geordnet: nach dem Verwandtschaftsgrad der einzelnen Sprachen zum Hebräischen und nach ihrem Alter (wobei in aller Regel nur alte, keine modernen semitischen Sprachen berücksichtigt wurden). Als ideale Reihenfolge ergab sich daraus: Ugaritisch – Altkanaanäisch – Phönizisch (evtl. Punisch) – Moabitisch (evtl. Ammonitisch) – Altaramäisch, Samʾalisch, Deir ʿAlla – Reichsaramäisch – Biblischaramäisch – inschriftliches Hebräisch – Hebräisch der Texte aus Qumran – Mittelhebräisch (die Sprache von Talmud und Midrasch) – Jüdisch-Aramäisch – Syrisch – Akkadisch (mit Eblaitisch) – Altsüdarabisch – Arabisch – Äthiopisch. Wo aus Gründen der Platzersparnis Lemmata nach verschiedenen Bedeutungen unterteilt wurden, konnte es zu Abweichungen von diesem Schema kommen.

Wörter, die nach Auskunft der konsultierten Wörterbücher in der jeweiligen Sprache Lehnwörter aus einer anderen sind (z. B. akkadische Lehnwörter im Aramäischen, aramäische Lehnwörter im Akkadischen oder Arabischen usw.), wurden wegen der geringeren Aussagekraft fürs Hebräische nicht angeführt. Einen Sonderfall bilden in dieser Hinsicht die – relativ häufigen – hebräischen Lehnwörter im Jüdisch-Aramäischen und im Mittelhebräischen; auf ihre Erwähnung wurde dort, wo sich keine etymologischen Parallelen aus älteren Sprachen fanden, wo also diejenigen aus jüngeren Sprachen die einzigen Belege für die Verwendung und Bedeutung des betreffenden Wortes außerhalb des Biblisch-Hebräischen sind, nicht verzichtet.

Bei Nomina, die von Verbalwurzeln abgeleitet sind, wird lediglich auf die zugrundeliegende Verbalwurzel verwiesen; dort findet sich jeweils die Etymologie. Gleiches gilt umgekehrt für Verben, die von Primärnomen denominiert sind.

In den etymologischen Abschnitten werden Wörter aus nichtbiblischen Quellen grundsätzlich in Umschrift angeführt. Wenn direkt auf ein Etymon die Nennung von Sprachen folgt, dann lautet es in diesen Sprachen gleich wie im Hebräischen. Folgt jedoch ein Etymon auf eine Sprachbezeichnung, ist es in dieser Form (nur) in der angegebenen Sprache belegt. Wieder ergibt sich bei den nachbiblischen Sprachen ein Sonderfall: Sofern etwa ein mittelhebräisches Wort dieselbe Lautung hat wie das zu kommentierende biblisch-hebräische, wird es nicht eigens noch einmal aufgeführt; folgt in solchen Fällen aber auf »Mittelhebr.« ein »Jüd.-Aram.« oder »Syr.« und dann die Umschrift eines Wortes, dann ist dieses in der letzteren Sprache belegt. (Ein Beispiel: Bei *אֲבַטִּ֫יחַ‎ meint die Angabe »Mittelhebr., Jüd.-Aram. ʾabaṭṭīḥā«‎, dass dieses Wort mittelhebräisch in der Form des bibelhebräischen Lemmas, jüdisch-aramäisch aber in abweichender Form belegt ist.)

An etlichen Stellen werden nicht einzelsprachliche Etyma angeführt, sondern das Kürzel »sem.« verwendet. Das gibt zu verstehen, dass das betreffende Wort in verschiedenen Zweigen der semitischen Sprachfamilie zu Hause ist. Nach einem in der Semitistik verbreiteten Schema werden die semitischen Sprachen in Ostsemitisch, Zentralsemitisch und Südsemitisch unterteilt. Unter »ostsem.« werden Akkadisch (und je nach Klassifikation auch Eblaitisch), unter »zentralsem.« Amurritisch, Ugaritisch, Aramäisch, Phönizisch/Punisch, Hebräisch, Altsüd- und Nordarabisch, unter »südsem.« Äthiopisch und modernes Südarabisch verstanden. Die Angabe »sem.« bedeutet demnach, dass ein Wort in allen drei Zweigen der semitischen Sprachfamilie belegt ist, wobei allfällige Ausnahmen kenntlich gemacht werden können (z. B. »sem. außer Akkad.«). Die Sonderbezeichnung »nordwestsem.« meint die zentralsemitischen Sprachen ohne Arabisch.

Bei etlichen Wörtern werden Etyma einzeln aufgeführt, obwohl es solche in allen Zweigen der semitischen Sprachen gibt. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie nur in einigen Sprachen eines Sprachzweiges belegt sind und zudem erhebliche Bedeutungsunterschiede aufweisen (z. B. Ⅱ חלק‎, חצה‎, חצץ‎). Bei ugaritischen Wörtern wird für die Wiedergabe der Alifzeichen die Schreibung a, i, u verwendet. Das einfache Alifzeichen ʾ wird nur bei (generell nicht vokalisierten) Verbalwurzeln gebraucht. Auch im Arabischen bleiben die Wurzelvokale in der Regel ungenannt. Bei den Mittelhebr., Jüd.-Aram. und Syr. Belegen wird die Spirantisierung nicht angegeben, so wenig wie die Ḥaṭef-Vokale bei mittelhebräischen und das Šwa mobile bei aramäischen und syrischen Belegen.

Mit dem Begriff »Nebenform« wird eine biblisch-hebräische Wurzel bezeichnet, von der es weniger Belege gibt als von einer etymologisch verwandten. Letztere kann entsprechend als »Hauptwurzel« angesehen werden, wo dann auch die Etymologie aufgeführt ist. Diese Lösung wurde aus praktischen Gründen gewählt und ist kein Hinweis beispielsweise auf eine sekundäre gegenüber einer primären Wurzelform.

3. Der Aufbau der einzelnen Artikel folgt einem gleichmäßigen Muster:

  • Lemma (links ausgerückt, in Großdruck)
  • Ⓕ = Formen (wie sie faktisch belegt sind, ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
  • Ⓔ = Etymologie (zur Andeutung des sprachgeschichtlichen Kontextes eines Wortes)
  • Ⓓ = Derivate (zur Kennzeichnung des »Wurzel-Feldes«)
  • Ⓑ = Bedeutung(en), Beleg(e) – nota bene: bei Namen nur Belege; Anspruch auf Vollständigkeit nur bei abschließendem †
W. D.

Zeichen und Abkürzungen

siehe
Emendation(en)
alle Bibelstellen angegeben
< entstanden aus, entlehnt aus
> geworden zu
parallel zu, Parallelstelle
im Unterschied zu
× -mal (Anzahl Vorkommen)
? fraglich
! zu beachten
* rekonstruierte Form
an accent beneath, shaped as an arrow pointing up Pausalform (z. B. אִשְׁתֶּ֑ךָ‎, vgl. Kontextform אִשְׁתְּךָ‎)
an accent above, shaped as an arrow to the left Pänultimabetonung (über dem Konsonanten, der am Anfang der betonten Silbe steht, z. B. מֶ֫לֶךְ‎)
an accent beneath, shaped like a line Nebenton (zur Anzeige von offener, langer Silbe, z. B. דְּבָֽרְךָ‎)
׳‎◌ 1. Abkürzung für eine Form des Lemmas (Beispiel: unter אֶ֫רֶץ‎ steht הָא׳‎ für הָאֲרָצֹות‎)
2. Proklitikon (nur bei בְּ׳‎, הַ׳‎, הֲ׳‎, וְ׳‎, כְּ׳‎, לְ׳‎, שַׁ׳‎)
׃ Versgrenze
יהוה Tetragramm (JHWH, Gottesname)
02 äthiopischer Doppelungsstamm (nicht erweitert)
1C 1. Chronik
1K 1. Könige
1Kor 1. Korinther
1S 1. Samuel
2C 2. Chronik
2K 2. Könige
2S 2. Samuel
a, ◌b, ◌c erstes, zweites, drittes Vorkommen desselben Lemmas innerhalb eines Verses
A1 äthiopischer A-Stamm (nicht erweitert)
Ast1 äthiopischer Ast-Stamm (nicht erweitert)
abs. absolut, (status) absolutus
acc. Akkusativ
adde füge hinzu
adj. Adjektiv, adjektivisch
adv. Adverb, adverbial
ägypt. ägyptisch
Ägypt. das Ägyptische
akkad. akkadisch
Akkad. das Akkadische
allg. allgemein
alt. alternative Erklärung
altaram. altaramäisch
Altaram. das Altaramäische
Altkanaan. das Altkanaanäische
Altpers. das Altpersische
Altsüdarab. das Altsüdarabische
Altsyr. das Altsyrische
Am Amos
Ammon. das Ammonitische
appellat. Appellativ, appellativisch
appos. Apposition, appositionell
arab. arabisch
Arab. das Arabische
aram. aramäisch
Aram. das Aramäische
architekton. architektonisch
AT Altes Testament
Äth. das Äthiopische
attrib. attributiv, Attribut
außerhebr. außerhebräisch
Bedeutung(en) und Beleg(e)
BA biblisch-aramäisch, biblisch-aramäischer Teil des Lexikons
babyl. babylonisch
Bagdad-Arab. das Bagdad-Arabische
benjaminit. benjaminitisch
bes. besonders
BH biblisch-hebräisch, biblisch-hebräischer Teil des Lexikons
bzw. beziehungsweise
c. cum (mit)
ca. circa
cj. conjectura (konjiziert)
cjg. conjungendum (zu verbinden mit)
cm Zentimeter
coll. Kollektivum, kollektiv
conj. Konjunktion
corrupt. corruptus (verderbt, fehlerhaft)
cs. (status) constructus
ctxt. contextus (Zusammenhang)
Derivat(e)
D Doppelungsstamm
d. der, die, das …
d. h. das heißt
d. i. das ist
Da Daniel
dat. Dativ
denom. denominiert
det. (status) determinatus
Dialektarab. das Dialektarabische
dittogr. dittographisch, Dittographie
dl. dele (streiche)
Dp Doppelungsstamm passiv
Dt Deuteronomium / 5. Mose
du. Dual
Etymologie
e. ein, eine …
Edom. das Edomitische
eigtl. eigentlich
ellipt. elliptisch (ohne zugehöriges Objekt)
emend. emendiert, Emendation
entspr. entsprechend, entspricht
entw. entweder
erkl. erklärt
Esr Esra
Est Ester
et und
etc. et cetera (und so weiter)
evtl. eventuell
Ex Exodus / 2. Mose
exil. exilisch
Ez Ezechiel / Hesekiel
belegte Formen
fem. feminin
fin. finitum
G Grundstamm
gen. Genitiv
geogr. geographisch
gewöhnl. gewöhnlich
gl. Glosse
Gn Genesis / 1. Mose
gntl. gentilicium (einem Volk oder Stamm zugehörig)
göttl. göttlich
Gp Grundstamm passiv
Griech. das Griechische
Gt Grundstamm mit t-Infix
H H-Stamm
Hab Habakuk
Hag Haggai
haplogr. haplographisch, Haplographie
hebr. hebräisch, Hebräisch
Heth. das Hethitische
Hi Hiob / Ijob
HL Hoheslied (das Hohelied Salomos)
Hos Hosea
Hurr. das Hurritische
ign. ignotus (unbekannt)
impf. Imperfekt (inkl. Waw-Imperfekt)
impv. Imperativ
inc. incertus (ungewiss, umstritten, kontrovers)
Indogerm. das Indogermanische
Indoiran. das Indoiranische
inexpl. inexplicatus (unerklärt)
inf. Infinitiv (absolutus / constructus)
innerhebr. innerhebräisch
ins. inserendum (einzuschieben)
inschriftl. Hebr. inschriftliches Hebräisch
interj. Interjektion
intrans. intransitiv
Iran. das Iranische
israelit. israelitisch
jd. jemand
jdm. jemandem
jdn. jemanden
jds. jemandes
Jer Jeremia
Jes Jesaja
Jh. Jahrhundert
Jl Joël
Jon Jona
Jos Josua
Jüd.-Aram. das Jüdisch-Aramäische
K Ketiv
kanaan. kanaanäisch, kanaanitisch
Kanaan. das Kanaanäische
Kl Klagelieder
km Kilometer
Koh Kohelet / Prediger (Salomo)
königl. königlich
kult. kultisch
l. lies
Lat. das Lateinische
Lk Lukasevangelium
loc. locale, Lokativ
Lv Levitikus / 3. Mose
Mal Maleachi
masc. maskulin
menschl. menschlich
metaph. metaphorisch
Mi Micha
militär. militärisch
Mittelhebr. das Mittelhebräische
Mk Markusevangelium
Moab. das Moabitische
Mt Matthäusevangelium
MT Masoretischer Text
N N-Stamm
nachexil. nachexilisch
Nah Nahum
n. Chr. nach Christus
n. dei nomen dei
n. deae nomen deae
Neh Nehemia
Neupun. das Neupunische
n. f. nomen femininum
n. fluminis nomen fluminis (Flussname)
n. geogr. nomen geographicum
n. loci nomen loci (Ortsname)
n. m. nomen masculinum
n. montis nomen montis (Bergname)
nördl. nördlich
nordöstl. nordöstlich
nordwestl. nordwestlich
nordwestsem. nordwestsemitisch
n. populi nomen populi (Volksname)
n. terr. nomen territorii (Gebietsname)
n. topogr. nomen topographicum (Landschaftsname)
n. tribus nomen tribus (Stammesname)
Nu Numeri / 4. Mose
n. unitatis nomen unitatis
o. ä. oder ähnlich
Ob Obadja
obj. Objekt
od. oder
Ostaram. das Ostaramäische
östl. östlich
P Priesterschrift
pers. persona(e)
persönl. persönlich
pf. Perfekt (inkl. Waw-Perfekt)
Phön. das Phönizische
pl. Plural
pl. tantum Pluraletantum
poet. poetisch
polit. politisch
post nach
präd. Prädikat, prädikativ
präp. Präposition, präpositional
pro anstatt
prp. propositum (Vorschlag)
Ps Psalm(en)
pt. Partizip
Pun. das Punische
Q Qere
Qumranhebr. das Qumranhebräische
reichsaram. reichsaramäisch
Reichsaram. das Reichsaramäische
Ri Richter
Ru Rut
Š Š-Stamm
S1t altsüdarabischer S1t-Stamm
Sach Sacharja
Samʾal. das Samʾalische
sec. secundum (gemäß, entsprechend)
sem. (gemein-)semitisch
sf. Suffix, suffigiert
sg. Singular
sg. tantum Singularetantum
sic so
s. o. siehe oben
sog. sogenannt
Šp Š-Stamm passiv
Spätägypt. das Spätägyptische
spez. speziell
Spr Sprüche (Salomos) / Proverbien
Št Š-Stamm mit t-Infix
s. u. siehe unten
subj. Subjekt
subst. Substantiv, substantiviert
südl. südlich
südöstl. südöstlich
südwestl. südwestlich
Sum. das Sumerische
syll. syllabisch
Syr. das Syrische
T altsüdarabischer T-Stamm
T1 äthiopischer T-Stamm (nicht erweitert)
T2 äthiopischer T-Doppelungsstamm
temp. temporal
term. techn. terminus technicus
trad. traditionell
trans. transitiv
trop. tropos (feste Wendung)
transp. transponendum (umzustellen)
txt. Text
u. und
u. ä. und ähnlich
u. a. und andere(s), unter anderem
u. o. und oft
u. ö. und öfters
Ug. das Ugaritische
unpersönl. unpersönlich
ursem. ursemitisch
urspr. ursprünglich
V rekonstruierter Vokal (bei Transliterationen)
v. von, vom
v. Chr. vor Christus
vb. Verb(en), verbal
versch. verschieden(e)
Versch. Verschiedenes
vgl. vergleiche
viell. vielleicht
wahrscheinl. wahrscheinlich
westl. westlich
westsem. westsemitisch
wörtl. wörtlich
Wz. Wurzel
z. B. zum Beispiel
Zef Zefanja
zentralsem. zentralsemitisch
z. B. zum Beispiel
Zef Zefanja
zentralsem. zentralsemitisch

Die konsonantischen Phoneme semitischer Sprachen

Ursemitisch1 Akkadisch Ugaritisch Phönizisch Altara- mäisch2 Syrisch Biblisch- Hebräisch3 Altsüd- arabisch Arabisch Äthiopisch
. *p p p p p p p (פ‎) f f f
. *b b b b b b b (ב‎) b b b
. *m m m m m m m (מ‎) m m m
. *w w (ʾ7) w w w w w (ו‎) w w w
. *t t t t t t t (ת‎) t t t
. *d d d d d d d (ד‎) d d d
. *ṭ (t’ ) ṭ (ט‎)
. *n n n n n n n (נ‎) n n n
. *r r r r r r r (ר‎) r r r
. *l l l l l l l (ל‎) l l l
. *ṯ š š *ṯ (š) š (‎) s
. *ḏ (ð) z z *ḏ (z) d z (ז‎) z
ⅩⅢ. *ṯ̣ (ẓ, θ’ ) ẓ, ġ *ẓ (ṣ) ṣ (צ‎)
ⅩⅣ. *s s s, s̀ s s s s (ס‎) s3 s s
ⅩⅤ. *z z z z z z z (ז‎) z z z
ⅩⅥ. *ṣ ṣ (צ‎)
ⅩⅦ. š š š š š š (‎) s1 s s
ⅩⅧ. *ŝ (ɬ, ś ) š š š *ś (š) s ś (‎) s2 š ś
ⅩⅨ. *ṣ̂ (ḏ̣, ḍ, ṣ́, ɬ’ ) *ḍ (q) ʿ ṣ (צ‎)
ⅩⅩ. *y (j) y (ʾ6) y y y y y (י‎) y y y
ⅩⅩⅠ. *k k k k k k k (כ‎) k k k
ⅩⅩⅡ. *g g g g g g g (ג‎) g ǧ g
ⅩⅩⅢ. *q (ḳ, k’ ) q q q q q q (ק‎) q q q
ⅩⅩⅣ. *ḫ ( χ) *ḫ (ḥ) *ḫ (ח‎)
ⅩⅩⅤ. *ġ (γ) ʾ5 ġ ʿ *ġ (ʿ ) ʿ *ġ (ע‎) ʿ ġ ʿ
ⅩⅩⅥ. *ḥ (ħ) ʾ3 ḥ (ח‎)
ⅩⅩⅦ. *ʿ (ʕ ) ʾ4 ʿ ʿ ʿ ʿ ʿ (ע‎) ʿ ʿ ʿ
ⅩⅩⅧ. *h ʾ2 h h h h h (ה‎) h h h
ⅩⅩⅨ. *ʾ (ʔ ) ʾ1 ʾa, ʾi, ʾu ʾ ʾ ʾ ʾ (א‎) ʾ ʾ ʾ

1 in Klammern: Transkriptionsvarianten aus einigen modernen semitistischen Werken
2 in Klammern: Grapheme
3 in Klammern: Grapheme (in hebräischer Quadratschrift)

Die Reihenfolge der Sprachen richtet sich nach Alter, jene der Phoneme nach Artikulationsstelle.

Verwendete Literatur

Akkadisch Ignace J. Gelb et al. (Hg.): The Assyrian Dictionary of the Oriental Institute of the University of Chicago (21 Bände, Chicago IL: Oriental Institute, 1956‒2010). Wolfram von Soden: Akkadisches Handwörterbuch (3 Bände, Wiesbaden: Otto Harrassowitz, 1965‒1981).

Altaramäisch, Reichsaramäisch, Samʾal, Deir ʿAlla, Phönizisch, inschriftliches Hebräisch Jacob Hoftijzer, Karel Jongeling: Dictionary of the North-West Semitic Inscriptions. Handbuch der Orientalistik Ⅰ/21 (Leiden: Brill, 1995).

Altsüdarabisch Alfred Felix Landon Beeston, Mahmud Ali Ghul, Walter W. Müller, Jacques Ryckmans: Sabaic Dictionary (English-French-Arabic) (Louvain-la-Neuve: Peeters, 1982). Stephen D. Ricks: Lexicon of Inscriptional Qatabanian. Studia Pohl 14 (Rom: Editrice Pontificio Istituto Biblico, 1989).

Arabisch Albert de Biberstein-Kazimirski: Dictionnaire arabe-français: contenant toutes les racines de la langue arabe, leurs dérivés, tant dans l’idiome vulgaire que dans l’idiome littéral, ainsi que les dialectes d’Alger et de Maroc (Paris: Maisonneuve, 1860; Nachdruck Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2007). Edward W. Lane: An Arabic-English Lexicon (London: Williams and Norgate, 1863‒1893; Nachdruck New York: Frederick Ungar, 1955‒1956). Reinhart Pieter Anne Dozy: Supplément aux dictionnaires arabes (Leiden: Brill, 1881; Nachdruck Piscataway NJ: Gorgias, 2007).

Äthiopisch Wolf Leslau: Comparative Dictionary of Geʿez (Classical Ethiopic). Geʿez-English/English-Geʿez with an Index of the Semitic Roots (Wiesbaden: Otto Harrassowitz, 1987).

Biblisches Hebräisch Ludwig Koehler, Walter Baumgartner (Hg.): Hebräisches und Aramäisches Lexikon zum Alten Testament, neu bearbeitet von Walter Baumgartner, Johann Jakob Stamm und Benedikt Hartmann (5 Bände, 3. Aufl., Leiden: Brill, 1967‒1995). Rudolf Meyer, Herbert Donner (Hg.): Wilhelm Gesenius: Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament (18. Aufl., Berlin: Springer, 1987‒2012).

Qumranhebräisch Martin G. Abegg, James E. Bowley, Edward M. Cook: The Dead Sea Scrolls Concordance. Vol. 1: The Non-Biblical Texts from Qumran (Leiden: Brill, 2003‒).

Mittelhebräisch, Jüdisch-Aramäisch Michael Sokoloff: A Dictionary of Jewish Palestinian Aramaic of the Byzantine Period. Dictionaries of Talmud, Midrash and Targum 2 (Ramat-Gan: Bar Ilan University Press, 2. Aufl. 2002). Michael Sokoloff: A Dictionary of Jewish Babylonian Aramaic of the Talmudic and Geonic Periods. Dictionaries of Talmud, Midrash and Targum 3 (Ramat-Gan: Bar Ilan University Press, 2002). Gustaf Dalman: Aramäisch-neuhebräisches Handwörterbuch zu Targum, Talmud und Midrasch (Göttingen: Eduard Pfeiffer, 3. Aufl. 1938). Marcus Jastrow: A Dictionary of the Targumim, the Talmud Babli and Yerushalmi, and the Midrashic Literature (London: Luzac, 1903; Nachdruck New York: The Judaica Press, 1996.). Jacob Levy: Wörterbuch über die Talmudim und Midraschim. Nebst Beiträgen von Heinrich Leberecht Fleischer und den Nachträgen und Berichtigungen zur zweiten Auflage von Lazarus Goldschmidt (Berlin: Benjamin Harz, 2. Aufl. 1924; Nachdruck Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1963).

Syrisch Jessie Payne Smith: A Compendious Syriac Dictionary: Founded Upon the Thesaurus Syriacus of R. Payne Smith (Oxford: Clarendon Press, 1903). Michael Sokoloff: A Syriac Lexicon. A Translation from the Latin: Correction, Expansion, and Update of C. Brockelmann’s Lexicon Syriacum (Winona Lake, IN: Eisenbrauns; Piscataway NJ: Gorgias Press, 2009).

Ugaritisch Gregorio del Olmo Lete, Joaquín Sanmartín: A Dictionary of the Ugaritic Language in the Alphabetic Tradition. Second revised edition. Handbuch der Orientalistik Ⅰ/67 (Leiden: Brill, 2003). Josef Tropper: Kleines Wörterbuch des Ugaritischen. Elementa Linguarum Orientis 4 (Wiesbaden: Harrassowitz, 2008).

Vergleichende semitische Wörterbücher Alexander Militarev, Leonid Kogan: Semitic Etymological Dictionary. Vol. Ⅰ. Anatomy of Man and Animals; Vol. Ⅱ. Animal Names. Alter Orient und Altes Testament 278/1‒2 (Münster: Ugarit-Verlag, 2000, 2005).

Lehnwörter im Hebräischen Max Wagner: Die lexikalischen und grammatikalischen Aramaismen im alttestamentlichen Hebräisch. Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft 96 (Berlin: Töpelmann, 1966). Yoshiyuki Muchiki: Egyptian Proper Names and Loanwords in North-West Semitic. Society of Biblical Literature Dissertation Series 173 (Atlanta GA: Society of Biblical Literature, 1999). Paul V. Mankowski: Akkadian Loanwords in Biblical Hebrew. Harvard Semitic Studies 47 (Winona Lake, IN: Eisenbrauns, 2000).

Weitere bei der Revision verwendete Literatur Hans Bauer, Pontus Leander: Grammatik des Biblisch-Aramäischen (Halle: Niemeyer, 1927). Hans Bauer, Pontus Leander: Historische Grammatik der hebräischen Sprache des Alten Testaments (Halle: Niemeyer, 1922). Gotthelf Bergsträsser, Hebräische Grammatik (Leipzig: Vogel, 1918). Biblia Hebraica Stuttgartensia, hg. von Karl Elliger, Wilhelm Rudolph (5. Aufl., Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1997). Carl Brockelmann, Hebräische Syntax (Neukirchen: Verlag der Buchhandlung des Erziehungsvereins, 1956). Benjamin Davidson, The Analytical Hebrew and Chaldee Lexicon (London: Samuel Bagster, 2. Aufl. 1850, Nachdruck Peabody MA: Hendrickson, 1981). Abraham Even-Shoshan, A New Concordance of the Bible (Jerusalem: Kiryat Sefer, 1997). Groves-Wheeler Westminster Hebrew Morphology Database, hg. von J. Alan Groves, Dale M. Wheeler, Philadelphia PA 1991‒. Ernst Jenni: Die hebräischen Präpositionen. Ⅰ: Die Präposition Beth, Ⅱ: Die Präposition Kaph, Ⅲ: Die Präposition Lamed (Stuttgart: W. Kohlhammer, 1992, 1994, 2000). Paul Joüon, Takamitsu Muraoka: A Grammar of Biblical Hebrew. Subsidia Biblica 27 (Rom: Editrice Pontificio Istituto Biblico 2006). Emil Kautzsch: Wilhelm Gesenius’ Hebräische Grammatik (28. Aufl., Leipzig: Vogel, 1909). Gerhard Lisowsky, Leonhard Rost: Konkordanz zum Hebräischen Alten Testament (3. Aufl., Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1993). Rudolf Meyer: Hebräische Grammatik (Sammlung Göschen), 4 Bände, 1969‒1982. Ökumenisches Verzeichnis der biblischen Eigennamen nach den Loccumer Richtlinien, hg. von den katholischen Bischöfen Deutschlands, dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bibelgesellschaft – Evangelisches Bibelwerk (2. Aufl., Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1981). Franz Rosenthal, A Grammar of Biblical Aramaic (Porta linguarum orientalium 5), 1995.

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